Daten KH

Die Daten der Kellerhocker

Die Kellerhocker Dornholzhausen

 

 

Die "Kellerhocker" trafen sich das erste Mal im November 1991 im Keller der Mühlbachhalle und von da an einmal im Monat, während des Winterhalbjahres.


Der Name die "Kellerhocker" war von den damals 13 Männern und Frauen schnell gefunden.


Gemeinsam werden Lieder gesungen, Karten oder "Mensch ärgere dich nicht" gespielt.


Wer das nicht will bringt den Strickstrumpf mit oder kommt einfach auf ein "Schwätzchen".


Von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr wird geredet, gespielt und vor allem gelacht. Auch wird zur Begrüßung ein Schnaps getrunken. Zur Stärkung gibt es Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen.


Der Kuchen wird von 1991 bis heute von den Frauen der Gymnastikgruppe unentgeltlich gebacken.


Hauptorganisatorin von Beginn an ist Erika Söhn. Ihr zur Seite stehen fünf Helferinnen, von denen immer eine oder zwei bereit sind an einem Nachmittag zu helfen. Dies sind Jutta Wagner, Ursula Debusmann, Monika Müller, Marianne May und Annelie Görlinger.


Von November bis April finden solche Nachmittage statt. Im Mai ist dann noch ein Grillfest. Viele Jahre wurde dies in der Grillhütte veranstaltet, wozu alle Hollesser Bürger eingeladen wurden. Heute grillen die "Kellerhocker" in kleinerer und gewohnter Runde auf dem Dorfplatz. Im Juni steht immer noch ein Ausflug auf dem Programm der Senioren. Es wurden schon Touren mit dem Bus unternommen. Heute startet man entsprechend dem Alter der "Kellerhocker" zu kleineren Ausflügen. So traf man sich in diesem Jahr in Nassau zu Kuchen, bzw. Eis essen und hatte anschließend viel Spaß beim Minigolfspielen (was Einige vorher noch nie gespielt hatten). Auch besuchte man im Dezember schon einmal gemeinsam den Nassauer Weihnachtsmarkt.


Ab 1996 wurden es immer mehr Ältere, so das aus Platzgründen 1998 in den kleinen Saal umgezogen wurde. Damals kamen ca. 30 Senioren, davon waren auch viele Männer, die sich zum Skatspielen trafen. Fehlte doch einmal der "3. Mann", so sprang Ilse Clos mit ihren Skatkenntnissen ein.


2001 konnte sogar eine Seniorin aus Scheuern begrüßt werden, die für viele Jahre extra den Weg nach "Hollesse" suchte.


Gut angenommen wurden auch die "Seniorenfastnachtsveranstaltungen". Daran nahmen zeitweise auch die Senioren aus Oberwies teil.


2007 und 2010 feierte man in der Mühlbachhalle die große Seniorenfastnacht, zu denen auch viele Ältere aus den Nachbargemeinden und die Seniorengruppe "Die Brücke" aus Nassau zu Gast waren.


Die Hollesser wurden auch schon im Gegenzug nach Oberwies zum Grillen eingeladen. Als in beiden Gemeinden weniger Senioren waren, fanden auch gemeinsame Ausflüge statt.


In den letzten Jahren verstarben immer mehr Männer und Frauen, so das heute noch 12 - 14 Personen den "Seniorennachmittag" besuchen. Deshalb trifft man sich nun im Mannschaftsraum der Freiwilligen Feuerwehr. Dieser ist kleiner und dort müssen die Senioren auch keine Treppen mehr laufen.


Das nur noch so wenige zum Seniorennachmittag kommen heißt nicht, das Hollesse keine älteren Männer und Frauen hätte. Nein, sie fühlen sich nur noch nicht alt genug.


Es kam auch schon der Gedanke, die "Kellerhocker" aufzulösen. Doch im Gespräch mit Ortsbürgermeister Eckhard Mangold kam man zu dem Entschluss: "Wir ziehen es so noch ein paar Jahre durch, dann sind wir die "Alten" und die Räume füllen sich wieder, denn "Seniorenanwärter" sind genügend da."


Also, nur keine Scheu! Jeder ist herzlich willkommen bei den "Kellerhockern" und es ist doch keine Schande zu den Senioren zu gehören. Hauptsache ist doch man verlebt ein paar schöne Stunden bei viel Spiel und Spaß und Gaumenfreuden!!!